Raumteiler
Um im Wohnbereich Funktionsbereiche voneinander zu trennen, können mobile oder dauerhafte Raumteiler eingesetzt werden. So kann man bspw. Ess- und Küchenbereich oder Schlaf- und Arbeitsbereich abgrenzen oder rein funktionale Bereiche verbergen.
Zu den variablen Konzepten gehören Falttüren, Schiebetüren und Faltschiebetüren, die aus unterschiedlichen Materialien gearbeitet auch den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Vorteilhaft ist, dass sie eine flexible Raumgestaltung ermöglichen, die dem spontanen Wunsch nach Raumvergrößerung oder Verkleinerung sofort entsprechen kann. Andererseits sorgen diese beweglichen Türen, genau wie verschiebbare Trennwände, für Schallschutz und je nachdem ob Glas, Holz, Aluminium oder Kunststoff verwendet wird, für Sichtschutz. Wer Transparenz möchte, kann auch in einem Rahmen befestigte Stoffbahnen oder einen weich fallenden Vorhang zur Raumgestaltung und Raumgliederung wählen. Je nach Einrichtungsstil können auch bspw. Lamellenjalousien Verwendung finden. Zu den mobilen, raumteilenden Gestaltungsmöglichkeiten gehören auch offene Regal- Systeme, Pflanzen und Pflanzentröge oder Paravents, die selbst gebaut werden können. Rahmen und Füllmaterialien (Textil, Leder, Bambus...) findet man in Baumärkten, die Bauanleitungen leicht im Internet. Zu den unbeweglichen raumteilenden Elementen gehören Wandscheiben - bspw. aus massivem Sichtbeton -, Glasbausteinwände, Pfeiler oder Höhenabsätze, die auch in Eigenleistung leicht erstellt werden können. Für den gewerblichen Bereich - die Aufteilung von Arbeitsbereichen oder Funktionsbereichen - bieten Hersteller modulare Systeme an, die dann erweiterbar sind und weit über die Funktion von reinen Bürostellwänden oder Schiebesystemen als Raumteiler hinausgehen. Solche Modelle werden bspw. auch zur Lageroptimierung eingesetzt. |
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